5 Regeln aus der Schulzeit, die dir im Studium nichts mehr bringen!

04.03.2018

 

 

Regeln geben unserem Leben eine Struktur und sind daher besonders wichtig. Vor allem während unserer Schulzeit wurden wir an strenge Regeln gewöhnt. Das galt für das frühe Aufstehen, die Pünktlichkeit, das Erledigen von Hausaufgaben und die Vorbereitung auf Klassenarbeiten und Tests. Wer sich nicht an die Regeln gehalten hat, hat für seine Verstöße direkte Konsequenzen tragen müssen. Das strenge Regelsystem, was wir aus unserer Schulzeit kennen, hatte natürlich seinen Sinn und Zweck. Doch im Studium wirst du merken, dass genau diese Regeln da sind, um von dir gebrochen zu werden. Das heißt nicht, dass es keine Regeln mehr gibt und geben darf – die Regeln aus der Schulzeit sind passee und du erschaffst dir dein eigenes Regelwerk, das zu deinen Zielen, deiner Situation und deiner Person passt.
Wir verraten dir, welche 5 Regeln aus deiner Schulzeit du getrost vergessen kannst und wie du diese durch deine eigenen ersetzt, um im Studium erfolgreich zu sein.

 

1. Auf Mama und Papa hören.

Während der Schulzeit sind es noch die Eltern, die einem sagen, wann man morgens aufzustehen hat und was richtig oder falsch ist. Doch spätestens im Studium, ist es an der Zeit die Kontrolle in die eigenen Hände zu nehmen. Angefangen damit, dass du darüber entscheidest, was du studieren möchtest und was deine Ziele sind. Erst dann kannst du eine wahre Leidenschaft für das Studium entwickeln und es wird dir auch bedeutend leichter fallen, dein Leben und Lernen zu organisieren. Das heißt nicht, dass du gute Tipps und Ratschläge deiner Eltern nie wahrnehmen sollst. Sie sind nur nicht mehr verantwortlich für dein Leben – du bist es.

 

2. Essen, was auf den Tisch kommt.

Genaugenommen meint dieser Satz, dass wir in unserer Schulzeit noch alles vor die Nase gelegt bekommen haben. Unsere Lehrer haben uns immer fleißig unseren Lernplan diktiert und uns den Lernstoff anhand eines festgelegten Lehrplans vermittelt. Im Studium sieht das alles ein wenig anders aus. Es werden einem nicht mehr nur allgemeine Informationen vermittelt sondern eben alles, was zu dem Studienfach dazu gehört. Es liegt an dir tätig zu werden und zu bestimmen, worauf du dich spezialisieren möchtest. Denke darüber nach, was dein Ziel ist, was du eines Tages machen möchtest und vor allem, was dich besonders reizt und interessiert. Es ist wichtig, dass du bei deiner Studienplanung die Module klug und auf dein Ziel abgestimmt, auswählst.

 

3. Auf Befehl lernen.

In der Schule werden die Lernfortschritte genauestens von den Lehrern dokumentiert. Der Lehrer hatte sozusagen deine Erfolge und Misserfolge immer im Überblick und gab dir regelmäßig Feedback, sodass du gar nicht den Überblick verlieren konntest - Eine Traumvorstellung in der Uni. Deine Dozenten und Professoren werden sich wenig für deinen persönlichen Lernfortschritt interessieren. In den meisten Fällen werden sie dich gar nicht erst persönlich kennen. In der Uni gibt es niemanden, der dir streng auf die Finger schaut und darauf achtet, dass du auch ordentlich in der Vorlesung mitschreibst und zu Hause die Themen nacharbeitest. Am Ende des Semesters, zur vorlesungsfreien Zeit, ist es dann soweit und die Prüfungen stehen an. Um erfolgreich zu sein, musst du deine eigene Lernroutine entwickeln. Bestenfalls lernst du während des Semesters schon konstant und stehst somit kurz vor den Prüfungen nicht verzweifelt da. Die Verantwortung hierfür liegt nun einmal in deinen eignen Händen.

 

4. Gute Noten für mündliche Mitarbeit.

Wenn man in der Schule in einem Fach nicht gut dagestanden hat, hat man sich halt mündlich mehr angestrengt und öfter gemeldet oder ein freiwilliges Referat gehalten. Etwas, was es im Studium nicht gibt. Ob du nun immer aktiv in einer Vorlesung mitgearbeitet hast, überhaupt regelmäßig erschienen bist oder nicht, hat am Ende keinen Einfluss auf deine Note. Wenn dir Diskussionsrunden gefallen und du gerne mal dem Dozenten ein paar Fragen stellen möchtest, dann kannst du das tun, sofern dieser es in seiner Vorlesung gestattet. Dies tust du dann aber nicht um deine Note positiv zu beeinflussen, sondern aus Interesse.

 

5. Nur mit Entschuldigung fehlen.

Unentschuldigtes Fehlen in der Schule zeigt am Ende des Schuljahres seine Auswirkungen. Diese Stunden werden im Zeugnis vermerkt und lassen dich sehr schlecht dastehen -  vor allem, wenn du dich mit diesem Zeugnis bewerben musst. Wer in der Schule fehlt, brauch einen triftigen Grund. In den meisten Fällen musst man zum Unterricht, ob man will oder nicht. In der Uni sieht das anders aus. Bislang steht, trotz der regelmäßigen Diskussion über eine Einführung, die Anwesenheitspflicht aus. Das heißt nicht, dass du in der Uni nur erscheinen solltst, wenn du lustig bist. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist wichtig, wenn du das Studium ernst meinst und erfolgreich abschließen möchtest. Gehe immer zu Beginn zu den Veranstaltungen und siehe, welche für dich nützlich sind. Erst, wenn du dir ganz sicher sein kannst, dass dir die eine oder andere Vorlesung wirklich nichts bringt, kannst du sie ausfallen lassen. Investiere dann aber deine gewonnene Zeit sinnvoll. Lerne lieber effektiv zu Hause oder in der Bib. Wichtig ist, dass du die Kontrolle darüber nicht verlierst.