5 Tipps, mit denen du deine Prüfungsangst in den Griff bekommst!

28.01.2018

 

 

Stress, Panik, Zeitdruck und Schweißausbrüche – Kommt dir das bekannt vor? Jeder Student kennt sicherlich das Gefühl vor einer wichtigen Prüfung. Je näher die Prüfung rückt, desto schlimmer wird der Nervenkrieg. Eine gewisse Prüfungsangst ist zunächst einmal ganz normal. Trotzdem nimmt die Angst bei einigen Menschen kurz vor der Prüfung oft ein störendes Maß an. Aus diesem Grund haben wir für ein 5 hilfreiche Tipps gesammelt, die euch helfen können eure Prüfungsangst zu überwinden.

 

1. Eine gute Vorbereitung

Ja, das ist wirklich keine Überraschung doch es stimmt – Vorbereitung ist alles. Wer gut gelernt hat, fühlt sich sicherer in einer Prüfung und brauch zunächst einmal nicht besonders Angst davor zu haben, da man in seine Lernzeit sinnvoll investiert hat und den Prüfungsstoff durchdrungen hat. Um so sicherer du dich fühlst, desto geringer wird deine Nervosität vor der Prüfung sein. Alle anderen Tipps helfen leider nicht viel, wenn man sich nicht ausreichend für eine Prüfung vorbereitet hat. Dabei solltest du dir bestenfalls einen guten Lernplan erstellen, um sicher zu gehen, dass dir am Ende nicht die Zeit für ein wichtiges Thema fehlt und du nicht unter unnötigen Zeitdruck gerätst.

 

2. Wiederholung

Versuche dir deine Lernzeit so einzuteilen, sodass es dir möglich ist jedes Thema mehrmals durchzugehen. Selbst wenn es sich anfühlt, als hättest du einen Teil des Prüfungsstoffes nach dem ersten Mal durchlesen verstanden, besteht trotzdem die Gefahr, dass sich dieses Wissen wieder aus dem Kopf stielt. Daher wiederhole alle Themen mehrmals, um dein Wissen zu festigen. Das Ziel hierbei ist es deine Prüfungsangst zu lindern, indem du dich sicher fühlst.

 

3. Selbstgespräche führen

Was ganz besonders bei mündlichen Prüfungen hilft, Angst abzubauen, ist ein ordentliches Selbstgespräch. Wenn du die Inhalte ausgearbeitet hast, versuche möglichst frei die Themen vorzutragen. Durch das laute Vortragen wirst du eher verbesserungswürdige  Aspekte deiner Ausarbeitung entdecken  und nach einer Überarbeitung wiederholst du die Übung bestenfalls noch einmal. Doch das laute Vortragen hilft nicht nur bei mündlichen Prüfungen. Auch bei schriftlichen Prüfungen ist dies eine effektive Lernmethode. Ganz besonders, wenn es darum geht einen eher „trockenen“ Lernstoff auswendig zu lernen. Durch das mehrmalige laute Vortragen, verfestigen sich die Inhalte eher in deinem Gedächtnis und du kannst sie während deiner Prüfung immer wieder abrufen.

 

4. Strukturell Arbeiten

Wie bereits erwähnt, ist es wichtig, dass du dir schon vor dem Lernen einen Lern- und Zeitplan erstellst. Bei dem Lernplan ist es besonders wichtig Struktur hereinzubringen. So sollten die Themen sinnvoll aufeinanderfolgen und Logik haben. Gliedere also deinen Lernplan in sinnvolle Themenbereiche. Wenn du vorab bereits wissen solltest, dass die Zeit knapp wird, solltest du die Bereiche nach Wichtigkeit ordnern.

 

5. Schlaf, Essen und Entspannung

Neben den Lerntipps gibt es als Mittel gegen Prüfungsangst, einen halbwegs gut strukturieren Alltag beizubehalten, um den Kopf frei zu bekommen und die Nervosität unter Kontrolle zu halten. Wichtig ist hierbei in erster Linie ein ausgeglichener Schlafrhythmus. Nächtelanges Pauken ist meistens eher kontraproduktiv. So bleibt weniger Wissen hängen, die Motivation sinkt und Nervosität beziehungsweise Frustration steigern sich. Um eine hohe Leistungsstärke zu erreichen, ist es wichtig zu den richtiges Zeiten zu lernen. Unser menschliches Gehirn arbeitet am besten, wenn wir vorher gut geschlafen und noch viel Energie haben. Findet heraus zu welchen Zeiten ihr am effektivsten Lernen könnt, aber vergisst dabei nie euch eure sieben bis acht Stunden Schlaf zu gönnen.

Außer dem Schlaf ist auch eure Ernährung ein wichtiger Faktor. Eine vitaminreiche und ausgewogene Ernährung hilft dabei den Kopf fit zu halten. Jeden Tag nur Pommes und Nudeln mit Tomatensoße aus der Mensa solltet ihr unbedingt vermeiden. Genauso sollte Alkohol nur in Maßen und selten konsumiert werden. Denn selbst drei Bier am Vorabend können die Konzentration am nächsten Tag negativ beeinflussen.

Prüfungsangst überwinden bedeutet auch mal, die Prüfung zu vergessen. Selbst, wenn die Zeit schon etwas knapp wird, solltet ihr euch Pausen gönnen, um ein Burnout zu vermeiden, weil dann einfach gar nichts mehr im Kopf bleibt. Wenn ihr also an einem Tag ein paar effektive Stunden in der Bibliothek verbracht habt, könnt ihr euch – ohne schlechtes Gewissen! – den Abend erst einmal frei nehmen, statt zu Hause sofort wieder die Bücher zu wälzen. 

 

Achtung: Sollte sich deine Prüfungsangst regelmäßig in echter Panik äußern und das Lernen oder Schreiben von Klausuren für dich fast unmöglich machen, solltest du unbedingt darüber nachdenken, eine psychologische Beratungsstelle aufzusuchen. Auch viele Universitäten bieten hierbei Hilfe an, was uns zeigt, dass es eine Menge Studenten mit diesem Problem gibt und man sich auf keinen Fall dafür schämen muss!