Geisteswissenschaften – So gelingt der Einstieg in den Arbeitsmarkt

13.08.2017

 

 

Für den Einstieg in das Berufsleben müssen Geisteswissenschaftler neben ihrem Studium bereits zahlreiche praktische Berufserfahrungen sammeln. Kaum eine andere Fachrichtung fordert mehr Kenntnisse aus der Praxis. Daher müssen sich die Studierenden schon während ihres Studiums Gedanken über den Berufseinstieg machen. Wir verraten euch, welche Nebenjobs sich für Studenten der Geisteswissenschaften anbieten und welche Tätigkeiten sich später gut in der Bewerbung machen.

 

Der hart umkämpfte Arbeitsmarkt

Geisteswissenschaftler unterliegen oft dem Vorurteil, dass sie alles und irgendwie doch gar nichts können. Dies hängt sehr stark damit zusammen, dass die geisteswissenschaftlichen Studiengänge eben nicht für einen bestimmten Beruf qualifizieren. Absolventen der Medienwissenschaften werden auf dem Arbeitsmarkt vergeblich nach Ausschreibungen wie „Medienwissenschaftler gesucht“ stöbern. Jedoch stehen ihnen auch außer der wissenschaftlichen Tätigkeiten an der Uni viele berufliche Optionen offen - ob in Verlagen, Redaktionen, Werbe- und PR-Agenturen, Kultureinrichtungen oder in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Doch besonders diese Branchen sind auf dem Arbeitsmarkt hart umkämpft. Wer also nach dem Studium eine Chance haben will, um auf dem Arbeitsmarkt zu bestehen, der muss schon während seines Studiums, durch mehrere Nebenjobs und Praktika, viel Praxiserfahrung sammeln.

 

Wichtige Referenzen durch Nebenjobs sammeln

Ein Nebenjob ist praktisch, zum einen kann man sich dadurch seinen Kontostand auffüllen und zum anderen wichtige Berufserfahrung sammeln. Umso wichtiger ist es für Geisteswissenschaftler einen Job in den Bereichen zu suchen, in denen sie sich eine berufliche Zukunft vorstellen können. Mit einem Studentenjob in einer örtlichen Nachrichtenredaktion im Lebenslauf, kannst du nach dem Studium im Bewerbungsauswahlverfahren für eine Stelle als Redakteur sicherlich punkten. Doch auch Nebenjobs, die auf dem ersten Blick nicht viel mit dem eigenen Berufswunsch zu tun haben, können wichtige Referenzen für die spätere Karriere sein. Beispielsweise kann man durch geschicktes Networking auch den Job als Kundenbetreuer im Bewerbungsgespräch gut verkaufen. Auch betriebswirtschaftliches Know-how ist gern gesehen und ein riesen Pluspunkt, beispielsweise für diejenigen, die in den Bereichen Marketing, Online-Marketing oder im Personalwesen Fuß fassen wollen.

 

Was sie richtig gut können

Die Studenten der Geisteswissenschaften bringen eine Menge notwenige Referenzen für den Arbeitsmarkt mit. Sie zeichnen sich häufig durch ihre Kommunikationsstärke und eine gute schriftliche Ausdrucksweise aus. Zudem eignen sie sich im Studium analytische Kompetenzen an und wissen eigenständig zu recherchieren. Daher haben sie häufig auch entsprechend gute Karten bei Jobs wie in etwa als Bürohilfe, Assistenz oder auch in Werbe- und PR-Agenturen. Eine weitere Alternative für Germanisten, Anglisten und Romanisten können hingegen Nachhilfestunden sein.