Bleib konzentriert! – 5 Tipps, wie du effektiv lernst

01.11.2018

 

 

Im Studium rackern sich Studenten tausende von Stunden mit ihrem Lernstoff ab, teils erfolgreich und teils nicht. Der Schlüssel des Erfolgs liegt in der Konzentration. Vielen gelingt es nicht ihre Lernzeiten produktiv zu nutzen und diese in gute Ergebnisse umzuwandeln. Grund dafür ist häufig nicht einmal, dass zu wenig Zeit investiert wird – im Gegenteil – es wird zu viel Zeit investiert, die nicht effektiv ausgeschöpft wird. Häufig ist die fehlende Konzentration Ursache für das Scheitern. Stundenlanges Zusammenfassen, Lesen, Rechnen und Wiederholen bleiben am Ende erfolglos und man ärgert sich so viel Zeit verloren zu haben. Alles was man tatsächlich brauch, ist die Intensität und der Fokus beim Lernen. Wir verraten, wie du mit fünf einfachen Tipps konzentriert bei der Sache bleibst und deine Lernsessions effektiv nutzt.

 

1. Verschriftliche deinen Plan

Wenn du nicht weißt was du erreichen willst und einfach mit dem Lernen loslegst, kann es dazu führen, dass all deine Investitionen ins Nichts führen. Denn fehlende Zielstrebigkeit ist der häufigste Grund für Konzentrationsmangel. Es ist also wichtig einen Plan zu haben, um zu definieren, wo du den Fokus beim Lernen setzen musst. Erstelle dir einen Lernplan, bevor du beginnst den Stoff durchzuarbeiten. Dein Plan sollte aufweisen, welche Themen du in der verfügbaren Zeit lernen möchtest und welche Ergebnisse du am Ende erreichen willst. Wenn es mehrere Themenbereiche sind, schreibe diese wie eine To-do-Liste untereinander auf und gebe ein entsprechendes Zeitfenster an, um die Zeit bis zur Klausur klar zu definieren.

 

2. Lerne Schrittweise

Wir sind nur eine bestimmte Anzahl von Stunden am Tag tatsächlich konzentriert, daher macht es grundsätzlich wenig Sinn ununterbrochen durchzupauken. Regelmäßige Pausen sind daher das A und O. Bestimme deine Unterbrechungen selbst und gewöhne dir an in Etappen zu lernen. Wie beim Intervalltraining teilst du deine Lernsessions ganz einfach in eine bestimmte Zeit ein. Die Intervalle können 30 bis 60 Minuten sein, welche durch kleine Pausen von 5 bis 10 Minuten getrennt werden. Ein ausgeglichener Rhythmus wirkt sich positiv auf deine Konzentration aus.

 

3. Eins nach dem anderen

Konzentriert zu bleiben ist nicht immer einfach, da es sich um ein flüchtiges Gut handelt –  sie ist häufig genauso schnell weg wie sie gekommen ist. Häufigste Ursache ist der Verlust des Fokusses. Wenn du plötzlich beginnst neben dem Lernen andere Dinge erledigen zu wollen, war’s das mit der Konzentration. Wichtig ist, dass du dich immer nur mit einer Sache zur Zeit beschäftigst. Multitasking ist in diesem Fall kein Bonus, sondern eine Falle. Eröffne daher nie mehrere Baustellen zur Zeit und kümmere dich nacheinander um deine To-dos.

 

4. Liste für Einfälle und Ideen

Häufig schießen einem beim Lernen plötzlich Ideen und Gedanken in den Kopf, wie offene Fragen zum Thema, mögliche Prüfungsfragen etc. Schnell lässt man sich von diesen Dingen ablenken und der Fokus wird geschwächt. Es empfiehlt sich daher beim Lernen eine Liste für diese Dinge zu führen. Schreibe also deine Einfälle einfach schnell auf und kümmere dich nicht länger darum. Sobald du deine Lernsession abgeschlossen hast, kannst du dich der Liste widmen und den offenen Fragen oder Themenpunkten nachgehen.

 

5. Finde deinen Lernraum

Um konzentriert zu bleiben, musst du dich manchmal zurückziehen und deinen eigenen freien Raum suchen, in dem du nicht so schnell abgelenkt werden kannst. Äußere Einflüsse wie andere Menschen, technische Geräte, aber auch der Haushalt können Konzentrationskiller sein und stellen beim effektiven Lernen eine Gefahr dar. Finde deinen Raum und deine Umwelt, in der du am besten lernen kannst – für die einen ist es die Unibibliothek, für die anderen das eigene Zimmer oder das Wohnzimmer. Wichtig ist, dass du an deinem Ort der Konzentration der Ablenkungsgefahr aus dem Weg gehst.