Endlich Sommersemester: Wahrheit vs. Realität

15.04.2018

 

 

Das Sommersemester klingt in unseren Ohren doch viel erfreulicher, als das Wintersemester. Was gibt es Schöneres, als nach den Vorlesungen an den See zu fahren oder im Park zu chillen und grillen? Die Pausen zwischen den Vorlesungen bieten sich zudem ideal an, um auf den Campus-Wiesen ein Nickerchen zu halten und ein wenig Energie zu tanken. An den Abenden locken jeden Tag neue Partys, von den abgefahrenen Festivals ganz zu schweigen. Was für eine Traumvorstellung. Wenn doch bloß die Realität auch so aussehen würde.

 

Sommer, Sonne, Strand und Regen

Du assoziierst den Sommer mit Sonne und Strand und jedes Jahr nimmst du dir aufs Neue vor, die Jahreszeit voll und ganz auszukosten. Das heißt, so oft es geht an den See oder ins Freibad fahren und neben dem ganzen Unistress, die Zeit draußen verbringen, ob beim Beachsport oder auf dem Balkon. Doch hier kommt schon die erste Ernüchterung – Das deutsche Wetter. Du solltest dich schon glücklich schätzen, wenn du es trocken bis zum Bus schaffst.

 

Grill and Chill

Wenn sich die Sonne doch noch einmal blicken lässt, freust du dich auf entspannte BBQ-Nachmittage mit deinen Freunden. Würsten und Steak auf dem Grill, ein kühles Bier in der Hand und plötzlich summt es „ssssssssss“! Am nächsten Tag die Rechnung: Dein ganzer Körper ist übersät von Mückenstichen.

 

Party, Party!

Partys gehören ganz klar zum Studentenleben, wie die Butter auf dem Brot. In deiner Vorstellung feierst du endlos lange Sommerabende mit lauter Musik auf abgefahrenen Partys und Festivals. Du bist schließlich nur einmal jung! Wenn da nur nicht die doofen Klausuren wären, die du auch im Sommersemester schreiben musst. Der Abschluss ist schließlich dein Ziel. Egal, wie heiß es draußen ist und wie gerne du doch zum Splash oder Summerjam gehen willst, um das Lernen kommst du nicht drumherum.

 

Wo bleibt die Kohle?

Die Sommerklamotten liegen parat, die Flipflops sind ausgepackt und die Wintersachen hast du auch schon im Keller verstaut. Wir wollen dir ja eigentlich nicht die Laune auf den Sommer verderben, aber hast du nicht etwas vergessen? Auch zur Sommerzeit muss leider das Geld verdient werden. Ob du nun Kellnerst, im Einzelhandel arbeitest oder dir dein Taschengeld durch Promo-Jobs verdienst – Im Job gibt es leider kein Hitzefrei.

 

Let’s go on a Roadtrip

Sei ehrlich, der eigentliche Grund, weshalb du überhaupt studierst, ist, weil das Studentenleben ein Highlight ist, welches man nicht verpassen will – zumindest sieht es in den ganzen Hollywoodfilmen so aus. Sie zeigen, wie Studenten auf unvergessliche Roadtrips gehen, um den Sommer ihres Lebens zu verbringen und neben all den Partys und dem Alkohol ihre große Liebe treffen. Dein Leben ist nur leider nicht Hollywood. Wenn du Glück hast (und mit Glück ist ausreichend Kohle gemeint), wirst du vielleicht deinen Sommer so ähnlich verbringen können. Doch blöderweise reicht die Kohle trotz Nebenjobs nur für einen Ausflug zum Stadtpark und der ist alles andere als hollywoodreif.

 

Endlich wieder Beach-Bräune

Die ersten Sonnenstrahlen kommen zum Vorschein und du freust dich schon auf den Liegestuhl. Du hast dir nämlich vorgenommen, dass du diesen Sommer die ultimative Sommerbräune haben wirst. Doch die Realität macht dir leider wieder einen Strich durch die Rechnung. Statt einem Sonnenbad erwartet dich nämlich der öde Hörsaal und die überlaufene Bibliothek. Und eins ist dabei garantiert: Kein einziger Sonnenstahl wird dich darin erreichen. Aber solltest du einen Balkon oder eine Terrasse haben, kannst du ja auch hin und wieder mal da lernen.

 

Wir wünschen dir ein erfolgreiches Sommersemester!