Praxiserfahrung: Studentenjob! – Wie du deine Nebenjobs bei der Bewerbung gut verkaufen kannst

30.04.2017

 

 

Einen top bezahlten, herausfordernden, spannenden und vor allen Dingen zum Studiengang passenden Nebenjob zu finden, ist leider kaum realisierbar. In Realität müssen wir uns doch alle auf den Weg dorthin mit etlichen Jobs zufrieden geben, die so gar nichts mit dem zu tun haben, was wir eines Tages machen wollen. Doch sind diese Jobs eigentlich überhaupt Referenzen, die wir in unsere Bewerbungen schreiben können? Ganz klar, ja! Wir haben für euch die 3 klassischsten Studentenjobs aufgelistet und wir ihr sie am besten im Vorstellungsgespräch verkaufen könnt.

 

Die Kellner

Kellnern ist wohl der klassischste Studentenjob aller Zeiten. Ob in Bars, Cafés, Restaurants oder in Clubs, fast überall sind es Studenten, die fleißig neben ihrem Studium für zusätzliches Geld arbeiten gehen. Kellner-Jobs sind mehr als gefragt. Kein Wunder, denn es gibt flexible Arbeitszeiten, Trinkgeld und ist leicht zu finden. Zudem kann das Kellnern auch unglaublich viel Spaß machen, wenn man die richtigen Kollegen hat und immer wieder viele coole Gäste bedient. Ein Nachteil wiederum ist, dass der Bezug zum Studium häufig fehlt. Es stellt sich also die Frage, wie man dem Personaler seines Traumberufs zu verstehen gibt, dass der Kellner-Job für den eigenen Werdegang fördernd gewesen ist.

In Wirklichkeit sammelt man als Kellner viel mehr Erfahrungen als zunächst gedacht. In erster Linie steht die soziale Kompetenz. Als Kellner hat man durchgehend mit Menschen zu tun. Nicht viele Menschen sind geeignet für den direkten Kundenkontakt! Doch besonders als Kellner hat man die Erfahrung und die Eigenschaft im direkten Kontakt mit Menschen selbstsicher aufzutreten und vor allem stressresistent zu sein. Man ist also geschult darin mit anstrengenden und anspruchsvollen Menschen zu tun zu haben und dennoch souverän bleiben zu können. Wenn euch eure offene Art bereits im Service geholfen hat, dann wird sie es auch auf dem weiteren beruflichen Weg tun. Denn als extrovertierter Mensch hat man auch besonders gute Chancen beim Bewerbungsgespräch zu punkten. Noch ein weiterer Vorteil, den man beim Kellnern erlernt hat, ist der Umgang mit Geld und die Kopfrechnen-Sills.

 

Die Promoter

Wer während seines Studiums keine Zeit für einen festen Nebenjob hat und lieber flexibler und ungebunden ist, der arbeitet häufig als Promoter. Man arbeitet als Promoter also gerne auch mal ein paar Tage oder Wochen am Stück und genießt im Anschluss wieder mehr Freizeit. Man lernt viele neue Leute kennen und arbeitet in einer lockeren Atmosphäre – Ein idealer Job für Studenten also. Doch wie kann man beim Bewerbungsgespräch seriös vermitteln, weshalb man diesen Nebenjob gewählt hat?

Wer als Promoter gearbeitet hat, der kann eine Sache besonders gut – verkaufen! Hierbei geht es nicht nur darum ein Produkt gut verkaufen zu können, sondern ganz besonders auch sich selbst. Beste Voraussetzungen, um bei einem Bewerbungsgespräch richtig gut zu punkten. Als Promoter überzeugt man neben der offenen und überzeugenden Art auch mit der Fähigkeit, sich selbst und sein Verhalten passend zur Promotion und dem Thema anzupassen. Die Promoter sind also wahre Verkaufstalente. Die vielen Veranstaltungen und Events eigenen sich maßgeblich, um viele interessante Kontakte zu knüpfen und auch Eventmanagement-Skills zu erlernen.

 

Die Verkäufer im Einzelhandel

Geregelte Arbeitszeiten und ein monatlich geregeltes Einkommen sind die Hauptgründe vieler Studenten im Einzelhandel zu arbeiten. Es ist ein kleiner aber geregelter Verdienst und die Arbeit ist weniger anspruchsvoll. Inwiefern kann das relevant für die Zukunft sein?

Wer im Einzelhandel gearbeitet hat, für den ist Kundenkontakt kein Fremdwort. Verlässlichkeit, Flexibilität und Serviceorientierung, sind Dinge die man im Einzelhandel sicherlich gelernt hat. Hinzu kommt, dass auch das managen von Konfliktsituationen zu den Aufgaben gehören und ebenso der Umgang mit Geld. Von wegen im Einzelhandel lernt man nichts!