Sag "äähm" den Kampf an! – 4 hilfreiche Tipps für gekonntes Sprechen bei Referaten

21.05.2017

 

 

Freies Sprechen ohne sinnlose Lückenfüller wie „eeeh“ oder „äähmm“ ist manchmal gar nicht so einfach. Nach intensiver Vorbereitung und nächtelanger Arbeit steht man plötzlich in einem Saal voller Kommilitonen und spuckt nur noch wirres Zeug aus. Fließendes und freies Sprechen muss gelernt sein. Daher haben wir für euch 4 Tipps wie ihr eure Referate gekonnt vorträgt.

 

1. Wo liegt das Problem?

Referate sind nicht jedermanns Sache. Dennoch, jeder wird wohl noch einige Male im Laufe seines Studiums den einen oder anderen Vortrag halten müssen. Wenn man also nicht gerade der geborene Redner ist, ist es halb so schlimm, denn freies Sprechen kann man erlernen. Hierzu muss man den eigentlichen Problemen aber erst einmal auf den Grund gehen. Bereiten dir Prüfungen ohnehin Angst, sind es vielleicht die vielen Menschen, die dich aus der Bahn bringen oder fühlst du dich einfach nicht ausreichend vorbereitet? Wenn du den Grund für das Problem weißt, kannst du erst beginnen es zu lösen. Ganz egal was der Grund für deine sprachlichen Aussetzer sind, die folgenden Tipps werden dir sicherlich dabei helfen.

 

2. Vorbereitung ist die halbe Miete

Eine gute Vorbereitung ist zwar keine Garantie für ein ausgezeichnetes Referat, dahingegen führt eine schlechte Vorbereitung mit ziemlich großer Sicherheit zu keinem guten Ergebnis. Vor allem schüchterne Menschen, die sich nicht besonders wohl fühlen vor einem großen Publikum zu sprechen, sollten sich zumindest mit dem Thema bestens auskennen und vorher mehrmals proben. Bei den Probeläufen erkennst du ziemlich schnell an welchen Stellen es noch ein wenig hapert. In diesem Fall kann es sehr nützlich sein, überleitende Formulierungen zu finden, die die Sprechlücken bei einem Aussetzer füllen. Diese solltest du dir auch auf deine Vortragsnotizen aufschreiben, denn wenn du während deines Vortrags den Faden mal verlieren solltest, kommst du so wieder schneller rein. Je öfter du Zuhause laut übst, desto selbstverständlicher kommen die Worte aus deinem Mund. Zudem sollte zwischen der Generalprobe und deinem Vortrag nicht zu viel Zeit liegen. Im besten Fall gehst du alles am Vortag mehrmals durch und nach Möglichkeit nochmal am selben Tag vor dem Referat.

 

2. Entspann dich, es ist kein Wettrennen!

Ein Referat ist kein Wettrennen! Wenn du durch deinen Vortrag durchsprintest wie Speedy Gonzales, wirst du deinen Zuhörern nicht genug Zeit lassen, um dir richtig Folgen zu können und dich dabei höchstwahrscheinlich noch verhaspeln. Aufgeregte Menschen sprechen automatisch schneller. Wenn es dir so ergeht, dann versuche absichtlich dein Sprechtempo herunterzufahren. Ein geeignetes Sprechtempo zu finden ist aber gar nicht so einfach.  Denn auch zu langsames Sprechen ist absolut kontraproduktiv. Lass den „Äähm’s“ keine Chance! Kurze Pausen sind völlig in Ordnung. Hole hierbei kurz Luft und führe deinen Satz weiter fort. Auch im richtigen Tempo zu sprechen, kannst du vorher gut üben. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, trägst du dein Referat bei deinen Proben deiner Familie, Freunden oder Mitbewohnern vor und hinterfragst, ob deine Sprechgeschwindigkeit angenehm war.

 

4. Gönn dir eine Pause

Wenn wir bei einem Referat mal ins Stocken kommen, geraten wir schnell in Panik. Bewusst eingesetzte Pausen sind aber in Wirklichkeit auch für die Zuhörer angenehm und gliedern deinen Vortrag. Gleichzeitig kann das Publikum die neuen Informationen kurz verarbeiten und du kannst die Zeit nutzen deine Gedanken zu sortieren. Es macht durchaus Sinn sich die Pausen auf den Vortragsnotizen zu markieren. Freies und flüssiges Vortragen macht nicht nur bei Referaten in der Uni Eindruck, sondern kann dir auch in vielen Jobs nach dem Studium weiterhelfen. Wer schon während seines Studiums viel Praxiserfahrung sammelt, fühlt sich bei späteren Präsentationen im Berufsleben auch viel wohler.